Ein PC, ein Netzwerk und drei Interfaces, für jede Aufgabe eines. Hier steht, wie die Teile zusammenspielen – und ganz unten rechnet der Anlagen-Planer aus, was Ihre Anlage braucht.
Das Prinzip
Der PC denkt
Die Intelligenz sitzt in Ihrer Steuersoftware, etwa iTrain, WinDigipet oder Modellbahnstellwerk. Sie plant Fahrstraßen und fährt automatisch; die LoDi-Geräte sind ihre Augen, Ohren und Hände. Eingerichtet werden sie mit dem kostenlosen LoDi-ProgrammerFX für Windows, macOS und Linux.
Das Netzwerk verbindet
PC und Geräte hängen an Ihrem ganz normalen Router oder Switch – mit dem gelben Netzwerkkabel, das jedem Interface beiliegt. Kein Spezialkabel zum PC, keine Schnittstellenkarte.
Jede Aufgabe hat ihren Bus
Fahren, Schalten und Melden laufen über drei getrennte Interfaces mit je einem eigenen Bus. So bremst das Weichenstellen nie das Fahren aus, und Sie bauen nur den Teil auf, den Sie gerade brauchen.
Drei Aufgaben, drei Interfaces
Den LoDi-Rektor gibt es einmal pro Anlage, die beiden Commander reichen meist einmal – erst bei sehr vielen Modulen kommt ein zweiter dazu. Dahinter hängen so viele Module, wie Ihre Anlage braucht.
Fahren
Befehle erzeugen und Strom ans Gleis bringen.
Interface
LoDi-Rektor – die Zentrale
Bus
LoDi-Bus, grün
Daran hängen
LoDi-Booster mit zwei Stromkreisen zu je 2,3 A; für große Spuren der Booster 10A und 10A+
Der Rektor macht aus den Befehlen des PCs das Gleissignal in DCC, mfx® und Motorola und steuert alle Booster. Bei einem Kurzschluss schaltet ein Booster nur den betroffenen Abschnitt ab und meldet, wo es passiert ist.
Weichen, Signale und Beleuchtung auf einem eigenen Bus.
Interface
LoDi-Shift-Commander
Bus
SC-Bus, lila
Daran hängen
Operator-Module: 4-WD für Weichen (AC oder DC), 16-SD-FL für Signale und Licht, Light-Operator fürs Raumlicht
Bis zu 480 Schaltausgänge an einem Shift-Commander, ohne Last auf dem Gleissignal. Die Module werden per Patchkabel aneinandergereiht und beim Einstecken erkannt; die Zeitsteuerung fürs Raumlicht ist schon eingebaut.
Vom Gleis zurück zur Software: Wo steht welcher Zug?
Interface
LoDi-S88-Commander LX
Bus
S88.2-Bus, blau
Daran hängen
LoDi-8-GBM v2 für acht Abschnitte, 8-GBM-P für große Spuren, RM-16+ für Kontaktgleise im 3-Leiter
Die Melder erkennen belegte Gleise, lesen per RailCom, welche Lok dort steht, und zeigen einen Kurzschluss blockgenau an. Der S88-Commander sammelt das von bis zu 96 Modulen ein und gibt es an die Steuersoftware weiter.
Jede Verbindung hat ihre Farbe – an den Kabeln, an den Buchsen und an den Bus-LEDs der Module. So sehen Sie auch unter der Anlage sofort, was wohin gehört.
Gelb: Netzwerk Kein Bus, sondern die LAN-Leitung vom Router zu den drei Interfaces. Gelb ist der übliche Standard für Computernetzwerke.
Grün: LoDi-Bus Vom LoDi-Rektor zu den Boostern – Fahren.
Lila: SC-Bus Vom Shift-Commander zu den Operator-Modulen – Schalten und Licht.
Blau: S88.2-Bus Von den Meldern zum S88-Commander LX – Melden.
Rot: Schalten per DCC Decoder, die ihre Befehle direkt aus dem Gleissignal lesen – der zweite Weg zum Schalten, siehe unten.
Schalten geht auch ohne zweiten Bus
Weichen- und Servodecoder für DCC brauchen kein Interface: Sie hängen direkt am Gleissignal und arbeiten mit jeder DCC-Zentrale zusammen, auch mit einer fremden. Das lohnt sich für ein paar Weichen oder Servos. Für viele Ausgänge, für Signale und für Licht ist der Shift-Commander der bessere Weg – Licht schalten Sie nur über ihn.