LoDi-Rektor einrichten
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LoDi-Rektor einrichten

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Hier richten Sie den LoDi-Rektor mit LoDi-Aura ein: ins Projekt übernehmen, online schalten, Gleisprotokolle und Netzwerk einstellen, die Module am LoDi-Bus verwalten und die Firmware aktualisieren. Voraussetzung: Der LoDi-Rektor ist angeschlossen und im selben Netzwerk wie Ihr Rechner.

Gerät übernehmen

Alle LoDi-Geräte richten Sie unter „System“ › „Schnittstellen“ ein. Rechts auf der Seite steht das Feld „LoDi-Netzwerk“.

  1. Geräte suchen (1)LoDi-Aura sucht beim Start schon einmal selbst. Haben Sie den LoDi-Rektor erst danach eingeschaltet, klicken Sie auf „Geräte suchen“. Gefundene Geräte erscheinen unter „Neue Geräte“ mit Name, IP-Adresse und Firmware-Version.
  2. Übernehmen (2)Klicken Sie beim LoDi-Rektor auf „Übernehmen“. Er steht danach links unter „Eingerichtete Interfaces“ und gehört zu Ihrem Projekt.
  3. Direkt prüfen (3)Nur nötig, wenn der LoDi-Rektor in einem anderen Teilnetz steht: Die Suche findet ihn dann nicht. Tragen Sie seine IP-Adresse ein, lassen Sie den Port auf 11092 und klicken Sie auf „Direkt prüfen“.

Online schalten

Nr.ElementBedeutung
1Fahren · Schalten · BoosterWofür der LoDi-Rektor im Projekt freigegeben ist. Einstellbar im Reiter „Gerät“ unter „Fähigkeiten & Verwendung“.
2Online schaltenVerbindet LoDi-Aura mit dem LoDi-Rektor; die Statuszeile wechselt von „Hardware offline“ auf die Firmware-Version. Mit „Offline schalten“ trennen Sie die Verbindung wieder, etwa vor Arbeiten an der Verkabelung.
3Gerät öffnenÖffnet die Einstellungen des LoDi-Rektor mit den Reitern „Gerät“, „LoDi-Bus“ und „Diagnose“.
4PapierkorbEntfernt den LoDi-Rektor aus dem Projekt. Am Gerät selbst ändert sich dabei nichts.

Oben in der Leiste stehen zwei Schalter für die ganze Anlage:

  • Anlage schaltet alle Geräte des Projekts auf einmal online oder offline. Darunter steht, wie viele davon online sind.
  • Booster zeigt, ob der Fahrstrom an ist (EIN oder AUS), und schaltet ihn mit einem Klick für die ganze Anlage ein oder aus.

Gerät

Der Reiter „Gerät“ zeigt links die Grunddaten: Typ, Adresse, Firmware, Transport, Status und die Uhrzeit der letzten Prüfung. Darunter legen Sie fest, wofür der LoDi-Rektor im Projekt verwendet wird:

FähigkeitBedeutung
Mit dem Anlage-Schalter (oben) online gehenDer Schalter „Anlage“ verbindet auch dieses Gerät. Abwählen für ein Gerät, das der Schalter nicht anfassen soll, etwa ein getrenntes Zweitsystem.
Zum Fahren verwendenLoks fahren über diesen LoDi-Rektor.
Zum Schalten freigeben (Gleisbild)Weichen und Signale im Gleisbild dürfen über diesen LoDi-Rektor geschaltet werden.
Booster angeschlossenDer LoDi-Rektor verwaltet Booster am LoDi-Bus.
am Hauptschalter (zentraler GO/STOP)Der zentrale Hauptschalter schaltet diesen LoDi-Rektor mit.

Im Gleiseditor stehen nur die angehakten Fähigkeiten zur Verfügung.

Rektor-Protokolle

EinstellungBedeutung
CDE-AnschlussCDE Eingang: Eine externe Zentrale steuert die Booster am LoDi-Bus. CDE Ausgang: Der LoDi-Rektor gibt sein Gleissignal an weitere Booster weiter. CD Ausgang ohne E: wie CDE Ausgang, E wird nicht ausgewertet. CDE Sniffer: Der LoDi-Rektor bleibt Zentrale, eine angeschlossene DCC-Zentrale steuert weiter mit. CDE Deaktiviert: Der Anschluss ist aus.
Standard-GleisprotokollWelches Gleissignal nach dem Einschalten anliegt: Kein Protokoll, DCC, Motorola oder M3 / MFX.
Aktive GleisprotokolleNur die angehakten Protokolle – DCC, Motorola, M3 / MFX – sendet der LoDi-Rektor.
Kurzschluss schaltet Zentrale abBei einem Kurzschluss geht die ganze Anlage aus, nicht nur der betroffene Booster.
Booster automatisch mit Start/Stop schaltenDie Booster am LoDi-Bus folgen dem Start/Stop des LoDi-Rektor.
DCC-WeichenoffsetZählt Weichenadressen nach RCN-213, also um vier versetzt – wie die Option „RCN-213“ am LoDi-Con. Ohne Haken zählt der LoDi-Rektor wie eine Z21 ab Werk. Signale mit erweitertem Befehl zählen immer nach RCN-213.
Status-Abfrage (LoDi-Bus)Wie oft LoDi-Aura Strom, Spannung und Temperatur der Module abfragt: Schnell (500 ms), Normal (1000 ms) oder Langsam (2000 ms).

Netzwerk / IP

FeldBedeutung
GerätenameName des LoDi-Rektor im Netz, bis zu 16 Zeichen: Buchstaben A–Z, Ziffern und Unterstrich.
IP-Adresse, Netzmaske, GatewayDie Netzwerkdaten des LoDi-Rektor. Sie müssen zu Ihrem Netz passen.
UDP-Port (fest)11092 – lässt sich nicht ändern.
MAC-AdresseNur zur Anzeige.
  1. Prog-IP-Taste drückenAm LoDi-Rektor die Taste Prog. IP drücken, bis die rote LED leuchtet.
  2. Werte eintragenNeue IP-Adresse und bei Bedarf Netzmaske und Gateway eingeben.
  3. „IP anwenden“ klickenDer LoDi-Rektor übernimmt die Werte und startet neu. „Erneut lesen“ holt die aktuellen Werte vom Gerät.
  4. Neu suchenUnter „Schnittstellen“ auf „Geräte suchen“ klicken.

Prog IP: Gerät ins Netzwerk holen

Ein LoDi-Rektor mit einer fremden oder unbekannten IP-Adresse antwortet der normalen Suche nicht. Mit „Prog IP“ unter „Schnittstellen“ geben Sie ihm per Rundruf eine neue Adresse.

  1. Prog-IP-Taste am Gerät drückenDie rote LED am LoDi-Rektor leuchtet.
  2. Gerätename wählenDen Gerätetyp, den Sie ins Netz holen, hier LoDi-Rektor.
  3. Netzwerk-Schnittstelle wählenDie Netzwerkkarte Ihres Rechners, an deren Netz der LoDi-Rektor hängt.
  4. IP-Adresse eintragen„Vorschlag“ schlägt eine freie Adresse vor, „prüfen“ testet, ob sie wirklich frei ist. Netzmaske und Gateway übernimmt LoDi-Aura aus Ihrem Netz.
  5. „Anwenden“ klickenDer LoDi-Rektor übernimmt die Einstellungen und startet neu. Danach sucht LoDi-Aura automatisch nach ihm.

LoDi-Bus

Der Reiter „LoDi-Bus“ zeigt links alle Module am LoDi-Bus des LoDi-Rektor. LoDi-Aura liest die Liste beim Öffnen selbst ein; „Stand“ nennt die Uhrzeit der letzten Abfrage. Die Module sind sortiert nach:

  • Booster – LoDi-Booster, LoDi-Booster 10A und 10A+
  • Sensoren – zum Beispiel der LoDi-TrainSpeed
  • Anschlüsse – der CDE-Anschluss

Ein grüner Punkt heißt: Das Modul antwortet. Ein Klick öffnet es rechts mit seinen Messwerten und Einstellungen.

Messwerte

Nr.AnzeigeBedeutung
1VoltSpannung am Ausgang des Boosters.
2Kanal AStrom und Zustand (Ein/Aus) von Kanal A. Ein Klick auf die Leiste schaltet den Kanal ein oder aus.
3Kanal BDasselbe für Kanal B.
4TemperaturTemperatur des Boosters.

Modulname

Jedes Modul kann einen eigenen Namen tragen, zum Beispiel „Schattenbahnhof“. Er wird mit „Speichern“ direkt im Modul abgelegt und darf bis zu 16 Zeichen lang sein.

Booster-Grundeinstellungen

EinstellungBedeutung
EmpfindlichkeitWie lange die Kurzschlussschwelle überschritten sein muss, bis der Booster abschaltet: Sehr schnell (50 ms), Schnell (100 ms), Normal (300 ms), Langsam (500 ms) oder Sehr langsam (700 ms). Dreileiter-Fahrer stellen besser einen langsameren Wert ein, damit das Überfahren von Weichen keinen Kurzschluss auslöst.
Ausschaltzeit (s)Wartezeit nach einem Kurzschluss, bevor der Booster wieder einschaltet (0 bis 15 s) – wirkt nur mit „Automatisch einschalten“.
Maximalstrom je KanalObergrenze für den Strom je Ausgang in Ampere, einstellbar in Schritten von 50 mA. Mit Haken bei „Gerätemaximum“ gilt das Maximum des Geräts (LoDi-Booster 2,3 A, LoDi-Booster 10A+ 15 A).
Automatisch einschaltenNach einem Kurzschluss schaltet der Booster nach der Ausschaltzeit selbst wieder ein. Ohne Haken bleibt er aus, bis Sie ihn in LoDi-Aura oder am Booster wieder einschalten.
RailCom-CutoutDer Booster erzeugt nach jedem DCC-Paket eine RailCom-Lücke. Nötig, damit Rückmelder wie der LoDi-8-GBM die Daten der Decoder empfangen. Nur setzen, wenn Sie RailCom verwenden.

„Booster-Konfiguration speichern“ schreibt die Werte in den Booster; LoDi-Aura liest sie danach zur Kontrolle zurück.

Bus-Adresse vergeben

Jedes Modul am LoDi-Bus braucht eine eigene Adresse. Ändern müssen Sie sie nur, wenn zwei Module dieselbe haben – etwa beim zweiten LoDi-Booster, der ab Werk ebenfalls Adresse 1 hat.

  1. „Bus-Adresse vergeben“ aufklappenIm Reiter „LoDi-Bus“ des LoDi-Rektor steht der Punkt links unter der Modulliste. Ein Klick klappt das Raster mit den Adressen 1 bis 63 auf.
  2. Prog-Taste am Modul lang drückenDas Modul wartet dann auf eine neue Adresse. Wartende Module zeigt LoDi-Aura gelb.
  3. Freie Adresse wählenGrün umrandete Adressen sind schon vergeben; ein Klick darauf zeigt rechts das Gerät. Wählen Sie eine Adresse ohne Rahmen.
  4. „Adresse n vergeben“Der LoDi-Rektor schickt die Adresse an den Bus – auch wenn sich kein Modul als wartend meldet. Danach steht das Modul unter der neuen Adresse in der Liste.

Booster-Übersicht

„Booster ⧉“ oben rechts öffnet die Booster-Übersicht in einem eigenen Fenster. Sie können es neben das Gleisbild schieben und haben alle Booster im Blick.

  • Jeder Booster hat eine eigene Karte mit Kanal A und B, dem Strom je Kanal, der Spannung und der Temperatur.
  • Ein Klick auf „A · Ein“ oder „B · Ein“ schaltet den Kanal aus und wieder ein.
  • Oben steht der Gesamtstrom je Zentrale; „alle aus“ schaltet alle Booster eines LoDi-Rektor ab, „Alle aus“ ganz oben alle Booster der Anlage.

Firmware-Update

Die Karte „Firmware“ im Reiter „Gerät“ zeigt die installierte Version. Unter „Update-Server“ steht „aktuell“ oder „Update verfügbar“; darunter listet LoDi-Aura die Versionen vom Server.

  1. Version wählenBei der gewünschten Version auf „Installieren“ klicken. „Neu flashen“ spielt die installierte Version noch einmal auf.
  2. WartenLoDi-Aura schaltet den LoDi-Rektor fürs Update automatisch offline. Danach startet er neu.
  3. PrüfenUnter „Installiert“ steht die neue Version.

LoDi-ProgrammerFX

Der LoDi-ProgrammerFX ist durch LoDi-Aura abgelöst. Die bisherige Anleitung steht unter LoDi-Rektor im LoDi-ProgrammerFX.