Web interface (WebUI)
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Web interface (WebUI)

Einrichten, Rückmeldungen beobachten und gezielt Fehler finden: Diese Anleitung begleitet Sie durch die WebUI des LoDi-S88-Commander LX – vom ersten Aufruf bis zum Firmware-Update.

Diese WebUI-Anleitung ergänzt die vorhandene ProgrammerFX-Dokumentation. Sie beschreibt nicht den älteren LoDi-S88-Commander ohne LX und ersetzt weder die Anschlussanleitung noch die Anleitung Ihres Rückmeldemoduls.

Vorbereitung und sichere Bedienung

Die Oberfläche wird direkt vom Commander bereitgestellt. Sie brauchen einen aktuellen Browser mit aktiviertem JavaScript und eine lokale Netzwerkverbindung zum Gerät. Ein Benutzerkonto, eine Cloud und eine zusätzliche App sind für die WebUI nicht erforderlich. Internet wird nur für Onlinequellen wie Firmwaredownloads benötigt.

  • Nur in trockenen, staubarmen Innenräumen betreiben. Vor Feuchtigkeit, Kondenswasser, großer Wärme und direkter Sonne schützen. Beschädigte Geräte oder Kabel nicht verwenden; das Gehäuse nicht öffnen.
  • Den Commander über USB-C mit stabilen 5 V versorgen; ein separates geeignetes Netzteil mit mindestens 1 A wird empfohlen. Nicht über den PC versorgen, um Masseschleifen zu vermeiden.
  • Busleitungen nur spannungsfrei anschließen oder ändern. Geeignete geschirmte s88N-Kabel verwenden und die Anschlussrichtung der Module beachten. s88N gehört niemals in einen Ethernet-Port, auch wenn die Stecker gleich aussehen.
  • Vor Änderungen wichtige Einstellungen notieren oder Screenshots anfertigen. Ein Diagnoseexport ist kein Einstellungsbackup und lässt sich nicht als Konfiguration zurückspielen.

Von Firmware 6.x auf die WebUI wechseln

  1. Ausgangszustand festhaltenNotieren Sie Gerätename und Firmware, DHCP oder feste IP, Netzmaske, Gateway, LAN-MAC und gegebenenfalls die DHCP-Reservierung. Halten Sie Buslängen, Busgeschwindigkeit, Ein-/Ausschaltverzögerungen, RailCom, QoS, Regenmodus sowie Modulnamen und Adressen fest.
  2. Erstupdate mit AURA oder ProgrammerFX durchführenZugverkehr anhalten und den LoDi-S88-Commander LX in AURA oder im bisherigen LoDi-ProgrammerFX auswählen. Dort das Firmwareupdate auf die passende freigegebene 7.x-Version durchführen und den Abschluss sowie Neustart abwarten. Bei Unklarheiten zur Ausgangsversion oder zur angebotenen Datei vor dem Start den Support fragen. Das Gerät muss physisch erreichbar sein; Versorgung und Netzwerkverbindung während des Updates nicht trennen. Firmware und WebUI stecken in einer gemeinsamen Datei.
  3. Die neue WebUI öffnenDen vollständigen Start abwarten. Zuerst die bisherige IP über HTTP öffnen. Falls nötig die Router-Geräteliste, die ProgrammerFX-Gerätesuche oder den Gerätenamen mit .local nutzen. Weitere Updates einer bereits vorhandenen 7.x-WebUI finden Sie unter System → Updates.
  4. Einstellungen vergleichenFirmware in der Kopfzeile prüfen. Netzwerk, Buskonfiguration und Diagnose mit den Aufzeichnungen vergleichen. Bisherige LAN-Felder werden in fehlende 7.x-Felder übernommen; trotzdem kontrollieren. Buswerte und Modulnamen sollten erhalten bleiben, sind aber zu prüfen. Adressen liegen in den Modulen und werden nicht neu programmiert. Alte WLAN-Daten und der alte Netzmodus werden nicht übernommen: WLAN neu einrichten; der Modus steht zunächst auf Auto.
  5. Rückmeldung kontrolliert testenErst nach dem Vergleich einen Bus-Scan bei stillstehender Anlage durchführen. Anschließend echte Belegt- und Freimeldungen auf beiden verwendeten Bussträngen und in der Steuerungssoftware prüfen. Bei unzuverlässiger Rückmeldung den Test abbrechen.

Ist der Commander nicht erreichbar, zuerst die Zugangshilfe nutzen. Ein vorschneller Werksreset erschwert den Vergleich und ist kein normaler Migrationsschritt.

Schnellstart für einen neuen Aufbau

  1. Spannungsfrei verkabelnBusstränge in der richtigen Richtung anschließen. Ethernet mit Router oder Switch verbinden. Erst danach die geeignete USB-C-Versorgung einschalten.
  2. Geräteadresse findenFür den ersten Zugang empfiehlt sich LAN mit DHCP. Die Adresse in der Routerliste oder über die ProgrammerFX-Suche ermitteln und http://<IP-Adresse>/ öffnen. Alternativ den Gerätenamen versuchen, zum Beispiel http://lodi-s88-commanderlx.local.
  3. Buslängen einstellenUnter System → Geräte-Konfiguration für jeden Bus die tatsächlich angeschlossene Modulzahl einstellen und Konfiguration speichern. Die Werkseinstellung ist fünf Module je Bus. Zu kurze Längen blenden hintere Module aus; unnötig lange Einstellungen verlängern die Zyklen.
  4. Inventar einlesenBei stillstehender Anlage S88.2-Bus → Bus-Scan starten. Scan und anschließendes Nachladen vollständig abwarten.
  5. Betrieb prüfenIm Melder-Monitor absichtlich Belegt- und Freizustände erzeugen und mit der Verkabelung sowie der Steuerungssoftware abgleichen. Eine sichtbare Modulliste allein ist noch kein Nachweis korrekter Rückmeldung.

Die Oberfläche öffnen und verstehen

Öffnen Sie die lokale Geräteadresse mit http://, nicht mit https://. In der Kopfzeile stehen Firmware, Netzwerkstatus, IP und Hostname. Nach einem Update die Seite neu laden und den Firmwarestand prüfen. Busansicht und Monitor nutzen den verfügbaren Platz; auf schmalen Bildschirmen ordnen sich die Bereiche untereinander an.

BereichDort erledigen Sie …
S88.2-BusModule suchen, Details ansehen, Adressen vergeben, Namen und unterstützte Kanalschwellen ändern sowie Modulupdates öffnen.
Melder-MonitorRückmeldezustände in drei Ansichten live beobachten und einzelne Melder aufrufen.
SystemGeräte-Konfiguration, Netzwerk, Diagnose, Updates, Look & Feel, Sprache und Über öffnen. API wird zusätzlich im Expertenmodus eingeblendet.
Die Busansicht verbindet das Inventar mit den Details des ausgewählten Moduls. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Die Livewerte aktualisieren sich automatisch. Je Browserprofil und Geräteadresse ist nur ein Tab aktiv. Weitere Tabs sind passiv; Diesen Tab aktivieren übergibt die aktive Rolle. Andere Browser und andere Geräte zählen eigenständig. Während eines Updates nicht zwischen Tabs übernehmen. Bleibt eine Updatesperre sichtbar, zunächst Status und Erreichbarkeit prüfen – kein zweites Update starten.

Die Übersicht zeigt Module, Aktive Melder, Lok-Adressen, Kurzschlüsse und Ausgelöst (Session). Über Liste öffnen › bei den Lok-Adressen erreichen Sie Erkannte Lokadressen. Die dort angezeigten Werte hängen von den angeschlossenen Modulen und ihren Meldungen ab.

Bus-Scan und Modulansicht

Der Bus-Scan liest das Inventar bewusst neu ein. Er ist keine Bedienhandlung, die Sie regelmäßig zum Aktualisieren der Livewerte ausführen müssen. In der linken Liste sind die Module nach Bus 1 und Bus 2 gruppiert. Mit Module suchen: Adresse, Name oder Typ grenzen Sie die Liste ein.

  1. Betrieb anhaltenKeine Züge bewegen, während das Inventar ermittelt wird.
  2. Scan ausführenIm Bereich S88.2-Bus auf Bus-Scan klicken und Fortschritt sowie anschließendes Nachladen abwarten.
  3. Ergebnis vergleichenModule, Busstrang und Adresse mit dem Aufbau vergleichen. Bei einem fehlenden Modul zuerst Buslänge, Versorgung und Kabelrichtung prüfen. Eine fehlende optionale Namen- oder Versionsauskunft älterer Module bedeutet allein keinen Busfehler.
  4. Modul öffnenDas gewünschte Modul in der Liste auswählen. Im Detailbereich erscheinen unterstützte Informationen, Kanäle, Modulname und Produktbild.
AnzeigeBedeutung und Grenze
Belegt / freiRückmeldezustand des Kanals. Fehlende Zusatzwerte ersetzen diesen Zustand nicht.
Strom in mANur bei unterstützten Modulen. Maßgeblich ist der Zahlenwert. Der Balken hat eine feste Darstellungsskala; er ist weder ein einstellbarer Messbereich noch eine zusätzliche Kurzschlusssicherung.
Gleisqualität / QoTNur soweit gemeldet. Freie Kanäle zeigen 0 %. Ein fehlender Wert ist nicht automatisch eine gemessene Unterspannung.
RailComErkannte Lokadressen und gegebenenfalls Richtung, sofern das Modul diese Daten liefert.
Version / StatusJe nach Modul getrennte Bus- und Track-CPU-Versionen sowie Programmiermodus, Kurzschluss oder Unterspannung. Nicht jedes ältere Modul beantwortet jede Metadatenabfrage.
Ausgelöst (Session)Sitzungsbezogener Zähler; kein dauerhafter Betriebsstundennachweis.

Den Melder-Monitor nutzen

Wechseln Sie in Melder-Monitor. Die gewählte Ansicht wird nur in diesem Browser gespeichert. Das Öffnen des Monitors löst kein neues Einlesen von Kanalnamen aus. Die beiden Busstränge bleiben getrennt.

AnsichtWann sie hilfreich ist
ModuleAusführliche Modulkacheln mit Bildern und Zusatzinformationen. Gut zum Einrichten und gezielten Prüfen; Lokadressen können direkt in den Melderfeldern stehen.
KompaktMehr Rückmelder gleichzeitig, weniger Modulinformation. Gut für den Überblick während eines kontrollierten Tests.
Nur MelderAuf Melder reduzierte Darstellung mit Modulrahmen und Gruppen von 8 oder 16 Kanälen. Die Kennung 4.3 bedeutet Moduladresse 4, Kanal 3.
Kompakt zeigt viele Kanäle auf wenig Raum. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
Nur Melder konzentriert sich auf die Zustände und die Zuordnung. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Ein Klick auf einen Melder öffnet seine Details. Der violette Punkt in Kompakt und Nur Melder kennzeichnet eine erkannte RailCom-Adresse; er bedeutet nicht automatisch „belegt“. Prüfen Sie Belegtzustand und RailCom-Information getrennt.

Moduladressen sicher vergeben

Intelligente S88.2-Module besitzen Adressen von 1 bis 96, unabhängig von ihrer Position in der Kette. Klassische s88/s88N-Module erscheinen als Generic mit ihrer physischen Position; sie haben keine auslesbare S88.2-Adresse und blockieren keine solche Adresse. Deshalb dürfen eine Generic-Position und eine intelligente Moduladresse dieselbe Zahl tragen. Klassische Module können auch zwischen intelligenten Modulen liegen; ihre Anwesenheit ist nicht zuverlässig elektronisch nachweisbar.

Bei unadressierten Modulen kann Noch keine Adresse gemeldet erscheinen. Die intern mögliche Drahtadresse 255 ist keine wählbare Benutzeradresse.

  1. Genau ein Ziel vorbereitenAnlage anhalten. Ausschließlich das gewünschte physische Modul nach dessen eigener Anleitung in den Programmiermodus versetzen.
  2. Adresse auswählenIn S88.2-Bus den Bereich Modul-Adresse vergeben öffnen und eine freie Adresse von 1 bis 96 wählen. Belegte S88.2-Adressen sind gesperrt; Generic-Positionen sind dabei keine belegten Adressen.
  3. Vergabe bestätigenAuf Adresse vergeben klicken. Falls die Oberfläche keine automatische Erkennung hat und ausdrücklich nachfragt, nur dann bestätigen, wenn wirklich genau ein physisches Modul im Programmiermodus ist.
  4. Eindeutiges Ergebnis abwartenBei mehreren erkannten Programmiermodulen wird der Vorgang gesperrt. Bei einer mehrdeutigen Rückmeldung die Module einzeln prüfen und gegebenenfalls einzeln neu adressieren. Erfolg setzt ein eindeutig passendes Modul an der Zieladresse voraus.
  5. Zuordnung prüfenModell, Busstrang, Adresse und Name im Modulbaum vergleichen. Erst danach wieder in den kontrollierten Meldebetrieb gehen.

Module und Kanäle benennen

  1. Modulname ändernEin unterstütztes Modul auswählen. Unter den Kanälen neben dem Produktbild im Feld Modulname eingeben und Speichern wählen. Das Kreuz ✕ löscht den Namen. Das Eingabefeld ist auf 16 Zeichen begrenzt.
  2. Kanalname ändernDen Kanal anklicken. Am großen Bildschirm erscheinen Einstellungen daneben, am kleinen Bildschirm in einem Dialog. Im Feld Name bis zu 16 Zeichen eingeben und dort separat Speichern wählen.
  3. Bekannte Namen bei Bedarf auffrischenKanalnamen einlesen liest die Namen bewusst vom ausgewählten Modul. Nutzen Sie dies zum Beispiel nach Änderungen durch andere Software oder in einem neuen Browser. Es ist nicht bei jedem Öffnen nötig.

Bereits bekannte Kanalnamen werden je Gerät und Modul im Browser-Speicher gehalten. Dieser Zwischenspeicher ist weder das Modul selbst noch ein Konfigurationsbackup. Fehlende Namen beeinträchtigen die Belegt-/Freimeldung nicht.

Kanalschwellen gezielt einstellen

Nur unterstützte Module bieten die Regler Erkennung, Kurzschluss und RailCom. Die angezeigten Werte 0 bis 255 sind Rohwerte, keine Milliampere-Eingaben. Halten Sie die bisherigen Werte fest und testen Sie Änderungen kontrolliert.

Die Einstellungen beziehen sich zunächst auf den gewählten Kanal. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
  1. Aktuelle Werte lesenModul und Kanal auswählen. Mit dem Rundpfeil Schwellen lesen erneut vom Modul lesen.
  2. Werte einstellenNur die benötigten Regler ändern. Werkswerte setzt die Regler auf 10 / 190 / 10, speichert diese Werte aber noch nicht.
  3. Bewusst speichernSchwellen speichern schreibt nur den ausgewählten Kanal. Auf alle Kanäle anwenden fragt nach und überschreibt die vorhandenen Schwellen sämtlicher Kanäle dieses einen Moduls – nicht aller Module.
  4. Ergebnis prüfenFür das Speichern muss ein DCC-Signal am Gleis anliegen. Anschließend Werte erneut lesen und die Belegt-/Freimeldung kontrolliert prüfen.

Die Buskonfiguration anpassen

Öffnen Sie System → Geräte-Konfiguration. Lesen Sie bei Bedarf mit Konfiguration lesen neu ein. Ändern Sie nur die benötigten Werte, wählen Sie Konfiguration speichern und prüfen Sie danach den Meldebetrieb.

EinstellungBereich / Wirkung
BusgeschwindigkeitSchnell, Normal oder Langsam. Eine gemeinsame Einstellung für beide Busse.
Länge (Module)Je Bus 0 bis 48. An den tatsächlichen Aufbau anpassen; keine pauschal maximale Länge einstellen.
Einschaltverzögerung / AusschaltverzögerungJe Bus 0 bis 2500 ms in 10-ms-Schritten. Die gewählte Verzögerung bei der Prüfung der Rückmeldung berücksichtigen.
RailCom-Geschwindigkeit / RailCom QoSSchalter im Formular. Nur passend zum Aufbau ändern; keine konkrete Baudrate aus dem Namen ableiten.
Regenmodus0 bis 15 Stufen. Erhöht die Belegtmeldeschwelle; 0 bedeutet aus. Die Wirkung am tatsächlichen Aufbau prüfen.
Die Buslängen und Verzögerungen werden getrennt, die Busgeschwindigkeit gemeinsam eingestellt. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Gespeicherte Modul-Namen löschen ist eine Wartungsfunktion für im Commander gespeicherte Namen. Module können ihre eigenen Namen beim nächsten Scan erneut melden. Diese Funktion ist kein normaler Umstiegs- oder Reparaturschritt und sollte nicht vorsorglich benutzt werden.

LAN und WLAN einrichten

Unter System → Netzwerk führt die Oberfläche durch LAN-Kabel, WLAN oder LAN mit WLAN als Reserve. LAN ist die bevorzugte Verbindung; die Ersteinrichtung ist mit LAN und DHCP am einfachsten. Lokaler Zugriff auf die WebUI beweist noch keinen Internetzugang des Commanders.

Die geführte Einrichtung hilft beim Wechsel zwischen LAN und WLAN. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
  1. LAN konfigurierenLAN-Kabel auswählen und die Verbindungsprüfung beachten. Für eine feste Adresse Feste IP einstellen verwenden. IP, Netzmaske und Gateway müssen zu Ihrem Netzwerk passen. Trotzdem fortfahren nur bewusst nutzen, wenn der Anschlussweg bekannt ist.
  2. Mit einem vorhandenen WLAN verbindenMit vorhandenem WLAN verbinden → WLANs suchen wählen. Das Netzwerk auswählen oder Anderes oder verstecktes WLAN eingeben verwenden. Passwort eingeben und WLAN testen und speichern wählen. Ein gespeichertes Passwort wird nicht wieder im Klartext ausgegeben.
  3. Verbindung übernehmenNach dem Test die geforderte Prog-IP-Freigabe vornehmen. Falls angeboten, WLAN übernehmen und neu starten wählen. Den Neustart abwarten und über die neue Adresse oder den Gerätenamen verbinden.
  4. Direktverbindung bei Bedarf nutzenDirekt mit dem Commander verbinden richtet das Commander-WLAN für einen direkten lokalen Zugang ein. Nach dem Neustart mit diesem WLAN verbinden und http://192.168.4.1 öffnen. Netzwerkname und Zugangsdaten hängen vom gespeicherten Stand ab; es gibt hier keine für jedes Gerät gültige SSID oder Passwortangabe.

Im Modus Auto wird LAN bevorzugt und gespeichertes WLAN als Ausweichweg verwendet. Sind beide Wege nicht nutzbar, kann der lokale Einrichtungs-Access-Point erscheinen; die Status-LED pulsiert sanft. Während WLAN-Tests bleibt ein bereits geschützter Setup-AP geschützt, anschließend wird die bestehende AP-Konfiguration wiederhergestellt.

WPS und erweiterte Netzwerkoptionen

Für WPS zuerst den WPS-Vorgang am Router starten. Danach Prog-IP 4 bis unter 10 Sekunden halten und loslassen. Das dreifache Blinken zeigt den Verbindungsaufbau; anschließend die tatsächliche Verbindung prüfen. Nicht 10 Sekunden oder länger halten – das würde den Werksreset auslösen.

Der Expertenmodus zeigt Auto — LAN bevorzugt, WLAN-Fallback, Nur LAN und Nur WLAN, außerdem den nicht bearbeitbaren UDP-Port und die MAC-Adresse. LAN-Duplex bleibt normalerweise auf Vollduplex. Nur passend zur Switch-Gegenstelle oder für gezielte Diagnose ändern. Duplex übernehmen und neu starten speichert ausschließlich Duplex, nicht andere noch offene Netzwerkfelder; auch hierfür ist die Prog-IP-Freigabe erforderlich.

Darstellung, Sprache und Expertenmodus

System bündelt Geräteeinstellungen und Wartung. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Unter Look & Feel stehen LoDi Nacht (Dunkel), Graublau (Dunkel) und Hell zur Wahl. Umrandungen lassen sich auf Dezent, Normal oder Kräftig setzen. Diese Auswahl wird lokal im Browser gespeichert. Unter Sprache wirkt die Auswahl sofort und wird ebenfalls pro Browser gespeichert; der Übersetzungsumfang kann je Sprache abweichen. Über hilft bei der Identifikation von Firmware und Gerät.

Für den Expertenmodus das Produktbild rechts oben fünfmal zügig anklicken. Die Kennzeichnung EXPERTE erscheint und gilt bis zum Neuladen der Seite. Der Modus ergänzt unter anderem Beta- und manuelle Updateoptionen sowie zusätzliche Diagnose- und Netzwerkangaben. Er ist keine Anmeldung oder Zugriffsauthentifizierung. Betreibe den Commander in einem geschützten lokalen Netz.

Die Commander-Firmware aktualisieren

  1. Version und Hinweise prüfenBei bereits installierter 7.x-Firmware System → Updates öffnen und die Version kontrollieren. Für den Wechsel von 6.x auf 7.x gilt stattdessen der Erstumstieg über AURA oder ProgrammerFX.
  2. Downloadweg wählenNormalerweise Download über: Automatisch (Browser bevorzugt) verwenden. Der Unterschied zu Commander direkt ist im folgenden Kapitel erklärt.
  3. Bei Bedarf die Beta sichtbar machenFür eine bewusst gewählte Beta den Expertenmodus aktivieren und bei den Commander-Updates Beta-Versionen anzeigen einschalten. Dies ist keine Empfehlung, jedes Betriebsgerät auf Beta umzustellen.
  4. Angebot kontrollierenNach Updates suchen wählen, Zielversion prüfen und Release Notes anzeigen lesen. Das normale Onlineangebot enthält nur neuere Commander-Versionen. Eine gleich alte oder ältere Serverversion muss daher nicht als Installation angeboten werden.
  5. Installieren und abwartenJetzt installieren wählen. Beim Browserweg wird zunächst die vollständige Datei heruntergeladen und geprüft, danach lokal an den Commander übertragen. Das Gerät prüft Signatur, Produkt und Version und startet nach der Installation neu.
  6. Erfolg am Gerät prüfenWarten, bis die Zielversion erkannt wird. Danach die Seite neu laden, Firmware und Einstellungen vergleichen und echte Rückmeldungen in WebUI und Steuerungssoftware testen. Eine abgeschlossene Downloadanzeige allein bestätigt noch keinen erfolgreichen Gerätebetrieb.
Der Commander-Beta-Kanal wird hier ausdrücklich eingeschaltet. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Keine neuere Version verfügbar kann bei einer bereits neueren Testfirmware korrekt sein. Ein Browserfehler oder eine längere Wartezeit bedeutet dagegen nicht automatisch, dass das Gerät sein Update beendet hat. Den Zustand prüfen und kein zweites Update blind starten.

Internet am PC, Bahnnetz ohne Internet

Der Browser kann die Firmware aus dem Internet laden und anschließend über das lokale Netzwerk an den Commander übertragen. Das ist beispielsweise hilfreich, wenn der PC per WLAN Internet hat und per LAN mit dem Bahnnetz verbunden ist. Voraussetzung: Der PC erreicht sowohl den Downloadserver als auch den Commander. Eine Internetfreigabe oder Netzwerkbrücke ist dafür nicht nötig; die Wegeauswahl übernimmt das Betriebssystem, nicht die WebUI.

WegWas dafür erreichbar sein muss
Internet → Browser → CommanderDer Browser erreicht den Downloadserver; derselbe Rechner erreicht lokal den Commander.
Commander direktDer Commander selbst braucht Internetzugang, funktionierendes DNS und Zugriff auf den Downloadserver.
Lokale Datei → Browser → CommanderEine passende offizielle Commander-BIN liegt schon auf dem Rechner. Für diesen Upload reicht der lokale Zugang; die Datei muss zuvor vertrauenswürdig beschafft worden sein.

Automatisch (Browser bevorzugt) versucht den Katalog zunächst im Browser abzurufen. Scheitert dieser Abruf, wird der Commander direkt versucht. Die Meldung Update-Liste im Browser nicht abrufbar – versuche Abruf über den Commander … betrifft diesen Downloadweg, nicht den Bus-Scan. Prüfen Sie PC-Internet, Browser- und Netzfilter. Bei einem Dateidownloadfehler den Weg bewusst neu wählen; die Automatik ist keine Garantie für jeden denkbaren Fehlerfall.

Es wird kein dauerhafter Dateiserver im Browser eingerichtet. Die Commander-Firmware wird hier nicht als allgemeiner Vorrat für spätere Offlineupdates zugesichert. Davon zu unterscheiden ist das gezielt gespeicherte Modul-Firmwarepaket.

Manueller Upload und Wiederherstellung

  1. Offizielle Datei auswählenIm Expertenmodus System → Updates → Firmware-Datei von Hand einspielen öffnen. Eine passende offizielle Commander-Datei im Format .bin wählen.
  2. Normalen Upload startenFür ein normales Vorwärtsupdate die Wiederherstellungsoption nicht einschalten. Firmware hochladen wählen und Übertragung, Prüfung sowie Neustart vollständig abwarten.
  3. Nur bei begründetem Rückschritt: Support einbeziehenEine ältere Firmware kann Einstellungen anders behandeln und Korrekturen verlieren. Nach Abstimmung zuerst die Datei auswählen, dann Wiederherstellung: ältere Firmware einmalig zulassen aktivieren.
  4. Ausnahme genau bestätigenFirmware hochladen wählen und die angezeigte Zielversion exakt eintippen, beispielsweise 07.00.39. Die Ausnahme gilt nur für diesen Upload und diese Version. Dateiwechsel, Verlassen des Expertenmodus oder ein weiterer Versuch erfordern eine neue bewusste Auswahl.
  5. Zustand nachprüfenFirmwarestand, Einstellungen und echte Rückmeldungen kontrollieren. Wiederherstellung ist kein Werksreset und kein Zurückspielen einer gesicherten Konfiguration.

Die Firmware von LoDi-Rückmeldemodulen aktualisieren

Wählen Sie im Bereich S88.2-Bus das Zielmodul und dort Firmware-Update im Modulkopf. Die Schaltfläche erscheint nur bei eindeutig unterstützter Hardware – nicht erst dann, wenn eine neuere Serverversion vorliegt. V1-Module und unklare Hardware sind nicht zum Update freigegeben. Ein Produktfoto, eine Versionsnummer oder der Zustand Bootloader allein beweist keine passende Hardwaregeneration.

Der Dialog unterscheidet Installiert (Modul), Gespeichert (S88-CommanderLX) und Online (Server). Vergleichen Sie Familie, Version und Quelle. Mit Server erneut prüfen wird das Onlineangebot neu geprüft; Änderungen anzeigen öffnet die zugehörigen Hinweise. Im normalen Modus verwendet der Modul-Dialog Stable, im Expertenmodus automatisch Beta. Anders als beim Commander gibt es hierfür keinen gleichartigen separaten Beta-Haken.

Die drei Versionsangaben bezeichnen unterschiedliche Orte, nicht drei bereits installierte Versionen. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.

Ablauf für LoDi-8-GBM v2 und LoDi-8-GBM-P v2

  1. Betrieb stoppen und Ziel prüfenZugverkehr anhalten, unterstützte Hardware eindeutig bestimmen und nur das gewünschte Modul auswählen. Quelle, Kanal, Version und Änderungshinweise prüfen.
  2. Booster ausschaltenVor dem Flash alle Booster ausschalten und prüfen, dass die grünen Booster-LEDs aus sind. Commander und Busversorgung nicht abschalten.
  3. Upload vollständig ausführenFirmware-Update starten wählen und das Ziel bewusst bestätigen. Den vollständigen Upload abwarten. Keine Versorgung oder Busverbindung unterbrechen.
  4. Booster wieder einschaltenNach dem vollständigen Upload die Booster wieder einschalten. Jetzt kann die Bus-CPU die wieder versorgte Track-CPU aktualisieren.
  5. Neustart abschließen und testenFalls angeboten Neustart abschließen wählen und das vollständige Ende abwarten. Anschließend Bus-/Track-Versionen sowie echte Rückmeldungen prüfen.

Beim LoDi-RM-16+ v2 entfällt der Booster-Schritt. Ziel, Version und Quelle ebenso sorgfältig prüfen, Update vollständig abwarten und anschließend den Meldebetrieb kontrollieren. Bei unerwartetem Bootloaderzustand oder unklarer Hardware nicht experimentell weiterflashen, sondern den Support hinzuziehen.

Gespeicherte Pakete und zusätzliche Quellen

Automatisch (gespeichert, sonst herunterladen) nutzt ein gültiges gespeichertes Paket, wenn Modulfamilie, gewählte Version und Stable-/Beta-Kanal passen. Es wird vor Gebrauch geprüft. Andernfalls wird es heruntergeladen und gespeichert. Weitere passende Module benötigen damit keinen erneuten Internetdownload; jedes Ziel wird trotzdem einzeln bewusst bestätigt. Es gibt keinen automatischen Sammelflash.

Die Familien 8-GBM, 8-GBM-P und RM16 sowie die Kanäle bleiben getrennt. Ein gültiges Paket kann einen Commander-Neustart überstehen. Der Speicher ist aber keine vollständige Versionsbibliothek; eine neue Kombination kann die bisherige ersetzen. Gespeichert bedeutet nicht automatisch neueste Version.

Im Expertenmodus erscheinen zusätzliche Quellen nur, wenn sie zur Situation passen: Online neu laden (gespeicherte Version ersetzen), Gespeichert im S88-CommanderLX und gegebenenfalls Dateiauswahl. Für GBM sind die Felder Bus-CPU HEX und Track-CPU HEX (.2) vorgesehen. Die Dateiauswahl wird nicht für RM-16+ angeboten. Eine Commander-BIN gehört niemals in einen Modul-Upload.

Diagnose sichern und sinnvoll weitergeben

Öffnen Sie System → Diagnose. Je nach Ansicht erscheinen Gerätezustand und Laufzeit, Netzwerk, Verbindungen, Busaktivität, Speicher und Neustartgrund. Zusätzliche Fehler- und kumulierte Absturzzähler werden im Expertenmodus sichtbar. Ein historischer Zähler allein erklärt keinen aktuellen Ausfall.

Diagnose hilft, einen beobachteten Zustand für den Support festzuhalten. Beispielansicht der WebUI 07.00.40 mit Beispieldaten. Zum Vergrößern auf das Bild klicken.
  1. Beobachtung festhaltenWenn möglich vor einem Neustart Fehlerzeitpunkt, genaue Klickfolge und das sichtbare Verhalten notieren. Ein ergänzender Screenshot kann hilfreich sein.
  2. Export startenDiagnose exportieren wählen und den Datenschutzhinweis beachten. Es wird eine lokale Datei nach dem Muster LoDi-S88-Diagnose-<Zeit>.json gespeichert; nichts wird automatisch versendet.
  3. Inhalt einordnenDer Export enthält unter anderem Gerätezustand, Firmware-Ringlog, Netzwerk-Historie, Inventar, Moduldetails und Browserdaten. Er löst keinen neuen Scan und kein erneutes Kanalnamenlesen aus. Die Abfragen erfolgen nacheinander, nicht als atomarer Live-Schnappschuss.
  4. Vor Weitergabe prüfenDie Datei kann trotz Filterung Namen und Netzangaben in Freitext enthalten. Nicht ungeprüft öffentlich posten. Eine als Teildiagnose gekennzeichnete Datei kann ebenfalls nützlich sein; fehlende Abfragen oder ein geändertes Inventar gehören zur Einordnung.

Ergänze für den Support: Firmwarestand, Gerätemodell und Gerätenummer, Buslängen und Modultypen, Zeitpunkt, Browser und Betriebssystem, LAN/WLAN sowie Name und Version der Steuerungssoftware. Wichtig ist die Unterscheidung: War nur ein Steuerungsclient getrennt, war auch die WebUI unerreichbar, oder kamen tatsächlich keine korrekten Rückmeldungen mehr?

Fehler gezielt eingrenzen

BeobachtungNächster sinnvoller Schritt
WebUI nicht erreichbarAktuelle IP, DHCP-Liste, LAN-Kabel und WLAN-Verbindung prüfen. HTTP verwenden. Geräteadresse oder Hostname erneut testen. Keine sofortige Rücksetzung.
Feste IP passt nicht mehr zum NetzProg-IP beim Einschalten halten und nach dem Start loslassen: Der Rettungsstart verwendet einmalig DHCP; die gespeicherte feste IP bleibt erhalten. Neue DHCP-Adresse in der Routerliste suchen.
Kein LAN-/WLAN-Zugang möglichFalls Setup-WLAN verfügbar, damit verbinden und http://192.168.4.1 öffnen. SSID und Zugang können vom gespeicherten Stand abhängen. Bleibt das Gerät nach kontrolliertem Neustart unerreichbar, Test abbrechen und Support kontaktieren.
Blaue BUS-LEDs ausPrüfen, ob ein aktiver Live-Client verbunden ist. Die LEDs zeigen aktive Live-Ausgabe, nicht einfach nur die Stromversorgung.
Ein Modul fehlt / Busende instabilBuslänge, Versorgung, Kabelrichtung, Kabel und Kettenlänge prüfen. Vor Verkabelungsänderungen spannungsfrei machen; danach bei stillstehender Anlage gezielt scannen.
Adresse doppelt oder mehrdeutigNur ein Modul physisch in Programmiermodus versetzen und einzeln adressieren. Generic-Positionsnummern nicht mit S88.2-Adressen verwechseln.
Name oder alte Versionsangabe fehltUnterstützung des Moduls und Browser-Namensspeicher berücksichtigen. Fehlende optionale Metadaten allein sind weder Bootloader- noch Defektbeweis. Kanalnamen bei Bedarf bewusst einlesen.
Update-Liste nicht erreichbarInternet am PC beziehungsweise Commander, DNS und Downloadweg prüfen. Das ist kein Anlass für einen Bus-Scan.
Gerät ausgelastet (WebUI/RAM)Es fehlt gerade die erforderliche HTTPS-Speicherreserve. Laufenden Scan oder Updatevorgang beenden lassen und abwarten. Keine parallelen Wartungsaktionen starten.
Ein anderer Tab ist aktivDen aktiven Tab benutzen oder außerhalb eines Updates mit Diesen Tab aktivieren übernehmen.
WebUI wartet, Ping antwortetHTTP-Zugang, Liveverbindung und echte Rückmeldung getrennt prüfen. Wenn möglich vor Neustart Diagnose und Zeitpunkt sichern. Keine bestimmte Ursache allein daraus ableiten.
Nach Reset stehen beide Buslängen auf 5Das sind Werkwerte. Tatsächliche Buslängen und übrige dokumentierte Einstellungen erneut eintragen und prüfen.

Die in 07.00.40 enthaltenen Verbesserungen sind kein Nachweis, dass jede frühere Verbindungsunterbrechung dieselbe Ursache hatte oder nun behoben ist. Beobachtung, Zeitpunkt und Diagnose sind wichtiger als eine vorschnelle Ursachenzuordnung.

Taster, LEDs und Werksreset nachschlagen

Prog-IP-BedienungWirkung
Kurz: ungefähr 0,2 bis unter 4 SekundenÖffnet das 60-Sekunden-Servicefenster für geschützte Netzwerkeinstellungen.
4 bis unter 10 Sekunden, dann loslassenStartet WPS; Router zuvor in WPS versetzen.
10 Sekunden oder längerWerksreset. Achtung: nicht mit WPS verwechseln.
Beim Einschalten gedrückt haltenRettungs-/Programmierstart; bei gespeicherter fester IP einmalig DHCP. Nach dem Start loslassen.
LED-VerhaltenEinordnung
Netzwerk dauerhaftLAN mit gültiger IP-Adresse.
Netzwerk langsam blinkendWLAN-Station.
Netzwerk sanft pulsierendLokaler Setup-Access-Point.
Dreifaches BlinkenVerbindungsaufbau beziehungsweise WPS.
Blaue BUS-LEDsAktive Live-Ausgabe für WebUI, API oder LoDi-Client.
Rote RX-AnzeigenÄnderungen auf dem jeweiligen Rückmeldeweg.

Nach einem Werksreset sind für beide Busse fünf Module, normale Busgeschwindigkeit, 0 ms Einschaltverzögerung und 100 ms Ausschaltverzögerung eingestellt. Anschließend Netzwerk und Buskonfiguration passend zur Anlage neu einrichten und echte Rückmeldungen testen.

Schnittstellen und technische Orientierung

Die öffentliche API v1 ist eine lesende Schnittstelle über GET/JSON und Server-Sent Events. Sie ersetzt nicht die WebUI für Geräte- und Netzwerkkonfiguration. Bestehende TCP-/UDP-Kompatibilität bleibt davon getrennt; der Legacy-Port ist nicht pauschal als ausschließlich lesend zu verstehen.

Lokaler Pfad am CommanderInhalt
/api/v1/infoGeräteinformationen
/api/v1/s88/modulesModulinventar
/api/v1/s88/stateRückmeldezustand
/api/v1/s88/channel-namesKanalnamen; der erste Abruf kann Buslesen auslösen
/api/v1/s88/eventsEreignisstrom (SSE)
/openapi-public-v1.jsonBeschreibung der öffentlichen API

Die API-Ansicht wird im Expertenmodus eingeblendet. Nicht jede beliebige API-Abfrage ist garantiert ohne Buslast. Zusätzliche Clients bei Diagnose und Wartung bewusst berücksichtigen.

Anschlussbelegung, technische Daten und Hinweise zur Montage finden Sie in der Commander-Hardwaredokumentation. Für Besonderheiten eines Rückmeldemoduls gilt zusätzlich dessen eigene Anleitung.

Weiterführende Hilfe und Quellen

Ergänzende Informationen zu Anschlüssen, Rückmeldemodulen und Versionsänderungen finden Sie hier. Beachten Sie bei älteren Softwareunterlagen, ob der beschriebene Ablauf die WebUI oder den ProgrammerFX betrifft.